25. Mai 2011
15. Lunch-Report – Energieeffizienz für Gewerbe und Industrie
Der Strom kommt aus der Steckdose und warmes Wasser aus dem Wasserhahn. Soweit alles klar. Diese Tatsache ist jedoch nicht mehr für alle selbstverständlich. Energieeffizienz heisst die Lösung für kosten- und umweltbewusste Betriebe. Ob im Bereich der gebäudetechnischen Anlagen wie Heizung und Lüftung, bei der Beleuchtung oder bei den elektrischen Motoren und Antrieben – überall lauern sie: die unnötigen Kosten, die beispielsweise aufgrund von falsch eingestellten Parametern oder Schaltzeiten der Anlage entstehen. Auch durch den bewussten Umgang des Personals mit Energie lassen sich rund 10% einsparen.
Vom Mitarbeiter an der Maschine, über den technischen Leiter bis hin zum Manager sind alle in Ihrem Betrieb gefordert, Energie zu sparen. Die Energieberatung der BKW FMB Energie AG zeigt Ihnen auf, wie Sie die Energiekosten bedeutend senken können, ohne dabei den Betrieb zu beeinträchtigen.
Diese Energieberatung können alle Mitgliedern des Gewerbevereins nutzen, egal von wem Sie Ihren Strom beziehen …
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28. April 2011
Der 5. Mai ist für die Achtklässler von Zwingen und Laufen und ihre Eltern ein weiterer Schritt in die berufliche Zukunft. Die Sekundarschulen Niveau E und P führen ihren bekannten Berufswahlabend durch. 200 Schülerinnen, Schüler und Eltern werden erwartet, verrät der Zwingener Berufswahlklassenlehrer Erich Anklin, der zusammen mit seinem Amtskollegen von der Sekundarschule Laufen, Roland Käppeli, und dem Konrektor des Gymnasiums, Rolf Grütter, den Anlass organisiert. Und was geschieht mit den Sekundarschülern Niveau A? «Sie gehen nicht vergessen, sondern werden im Gegenteil in ihrer Berufswahl ganz individuell beraten», versichert Anklin. Der Anlass soll nicht dazu dienen, dass die Jugendlichen am Ende des Abends wissen, welchen Beruf sie wählen sollen, sondern dazu, sich der Möglichkeiten und Anforderungen bewusst zu werden.
Er hofft, dass besonders viele Eltern beim Berufswahlabend dabei sein werden, denn diese müssen ihre Kinder während der Berufswahl und der weiterführenden Schulzeit oder der Lehre begleiten. Ins gleiche Horn bläst Thomas Disler, Verantwortlicher für Berufsbildung im Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental, der den Anlass kräftig unterstützt und auch Referent sein wird.
Er wird die Grundvoraussetzungen für eine handwerkliche Lehre vorstellen. Auch ein Vertreter der Papierfabrik Ziegler wird mitmachen, verrät Disler. Zugesagt haben zudem gewichtige Vertreter der Gesundheitsberufe. Verschiedene Leiter von Mittelschulen der Region werden ebenfalls referieren. Sieht man sich die Liste an, stellt man fest, dass alle Referenten hochkarätige Vertreter ihres Gebietes sind. Das Rekrutieren von Nachwuchs ist offenbar Chefsache! Auch der ganze Anlass lässt sich sehen. Anklin, Grütter und Käppeli sind «im ganzen Kanton vorbildlich. Es wäre wünschenswert wenn auch andere Schulen so einen Anlass durchführen würden», sagt Disler.
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28. April 2011
Die Gesellschaft, die Wirtschaft, wir alle brauchen gut ausgebildete Handwerker. Und viele Leute werden nur in einem handwerklichen Beruf glücklich, weil sie gerne mit den Händen arbeiten und es sie befriedigt, abends das Resultat ihrer Arbeit zu sehen. Um den Stellenwert einer Handwerkslehre zu stärken, engagieren wir uns jedes Jahr beim Informationsabend «Berufslehre – Mittelschule» an der Sekundarschule Zwingen. An dieser Veranstaltung erhalten die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse von Laufen und Zwingen zusammen mit ihren Eltern Grundinformationen zur Berufslehre und zu Mittelschulen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn eine ähnliche Veranstaltung schon in der siebten Klasse stattfinden würde. Dann hätten die Jugendlichen mit einem knappen Schulrucksack noch Zeit, ihr Können zu verbessern. Denn wenn sie in der Schnupperlehre sind, sind die Weichen meist schon gestellt. Die wenigsten Jugendlichen begreifen, in welch einem geschützten Rahmen sie sich in der Schule bewegen, wo sie aufgepäppelt werden, bis sie den geforderten Schulstoff können. Ganz im Gegensatz zur Lehre. Hier wird knallhart selektioniert. Entweder können die Jugendlichen, was von ihnen erwartet wird, oder sie erhalten die Lehrstelle nicht, beziehungsweise verlieren sie.
Es ist mir deshalb ein grosses Anliegen, dass wir am Berufswahlabend den Eltern und den Jugendlichen klar machen können, dass in der Lehre eine völlig neue Zeit anbrechen wird. Da sind Können gefragt, Selbständigkeit, Initiative und Eigenverantwortung. Das kann man nicht erst in den letzten Schulmonaten lernen. Und wer diese Eigenschaften in der Lehre und im Beruf nicht hat, wird es schwer haben. Ich selber habe eine Lehre als Automechaniker gemacht, mich weitergebildet und habe jeden Tag Freude, diesen Beruf gewählt zu haben. Deshalb kann ich allen Jugendlichen und Eltern versichern: Eine Handwerklehre ist ein guter Weg zu einem erfüllten Berufsleben!
Thomas Disler
Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental
Ressort Berufsbildung
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28. April 2011
«Ob Lehre, Berufsmittelschule oder Mittelschule – alle haben ihre Berechtigung und es geht darum, dass die Jugendlichen ihren idealen Weg finden», sagt Erich Anklin, Berufswahlklassenlehrer an der Sekundarschule Zwingen. Damit sich die Lernenden ein erstes Bild machen können, hat Anklin zusammen mit Roland Käppeli, Berufswahlklassenlehrer der Sekundarschule Laufen, vor sieben Jahren den ersten Berufswahlabend organisiert. Das Prinzip blieb all die Jahre gleich. Vertreter von Berufslehren und Mittelschulen bieten Grundinformationen zu ihren Gebieten und zu ihren Anforderungen an. Auch erfahren die Jugendlichen, wie sie sich bei der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch vorteilhaft präsentieren und was der Lehrbetrieb von ihnen erwartet. «Es ist sehr wertvoll, dass die Eltern auch dabei sind und so mithelfen können, dass die Jugendlichen ihre Situation einschätzen können und noch an sich arbeiten», erklärt Anklin. Er weiss genau, was auf die Jugendlichen zukommen wird, denn er hat selber als Erstes eine Lehre als Laborant gemacht. Nach der Berufsmittelschule stieg er in die Ausbildung als Primar- und Reallehrer ein. Er schätzt die Zusammenarbeit zwischen Schule und Gewerbe. Gleich ergeht es Thomas Disler, Verantwortlicher für Berufsbildung im Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental. «Früher war es üblich, dass sich nur die weiterführenden Schulen vorgestellt haben», so Disler. Dabei sei eine handwerkliche Berufslehre der richtige Weg ins Berufsglück für viele Jugendlichen. Zudem brauche die Gesellschaft und die Wirtschaft gut ausgebildete Fachleute. Doch noch immer gebe es Vorurteile. So erzählt Disler, dass sich in seinem Geschäft Auto Zwingen AG rund 70 Jugendliche auf die KV-Lehrstelle gemeldet hätten, jedoch lediglich 12 für die Lehrstelle als Mechaniker. Um den handwerklichen Lehren mehr Anerkennung zu zollen, hat der Gewerbeverein KMU Laufental mitgeholfen eine Lehrabschlussfeier zu initiieren, so Disler.
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