KMU-Blog

Ein KMU-Blog aus dem Laufental

Newsletter N°70

24. August 2010

Anmeldung zum 15. Lunch-Report «Initiative Berufliche Reintegration»
Verunfallte Menschen können nach einem Unfall häufig nicht mehr an ihren bisherigen Arbeitsplatz zurückkehren. Eine neue Stelle zu finden ist oft schwierig. Deshalb hilft die Suva mit der «Initiative Berufliche Reintegration» Verunfallten eine Stelle zu finden. Sie sucht geeignete Arbeitgeber, die Einarbeitungs- oder Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.
Die Initiative richtet sich an Suva-versicherte Betriebe mit der Möglichkeit, einen passenden Arbeitsplatz anzubieten. Die Initiative richtet sich an alle KMUs.
Die entscheidenden Vorteile während der Reintegrationsphase sind ein Versicherungsschutz für den Mitarbeiter, Taggeldleistung während der Einarbeitungs- und Ausbildungszeit, Entschädigung für betriebliche Eingliederunsmassnahmen sowie ein Erfolgshonorar, je nach Aufwand und Erfolg, bis Fr. 10000.–.

Vom richtigen Zeitpunkt – Lehrverträge unterschreiben
Vor einiger Zeit hat uns die Lehrerschaft der Oberstufen ein Schreiben geschickt, dessen Inhalt der Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental nur unterstützen kann. Es ist uns ein Anliegen, dass die angehenden Lehrlinge vor lauter Glück, dass sie eine Lehrstelle erhalten haben, das Lernen in der Schule nicht plötzlich zur Nebensache erklären.

Lehrstellenverzeichnis – Gratis Eintrag
Lehrbetriebe erhalten auf unserer Website die Möglichkeit ins Lehrstellenverzeichnis aufgenommen zu werden. Dieses Verzeichnis erfasst alle Lehrstellen, die unsere Mitglieder anbieten. Explizit werden nicht nur die offenen Lehrstellen aufgeführt.
Wer sich aktiv um die Zukunft kümmert soll auch damit werben dürfen!
www.kmu-laufental.ch/lehrstellen
Bitte kontrollieren Sie, ob Ihre Daten noch aktuell sind, oder neu erfasst werden müssen.

Sind Ihre Daten noch aktuell?
Bitte kontrollieren Sie Ihre Daten auf unserer Website auf Vollständigkeit und Korrektheit. Wo sollten Sie überall nachsehen?
Ihr Eintrag im Mitgliederverzeichnis:
www.kmu-laufental.ch/html/mitglieder.html
Haben Sie Ihre Gratis-Webseite schon erhalten?
www.kmu-laufental.ch/html/webseitenkontakt.html
Sind Sie bei den richtigen Brancheneinträgen verlinkt?
www.kmu-laufental.ch/html/branchenverzeichnis.html

Editorial

29. Juli 2010

Ganz herzliche Gratulation! Wir freuen uns, dass auch diesen Sommer so viele Jugendliche der Region ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen haben. Das wollen wir dieses Jahr mit allen frischgebackenen Berufsfrauen und Berufsmännern aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland feiern. Wir möchten den Jugendlichen zeigen, wie sehr wir ihre Leistung schätzen. Und wir freuen uns auch darüber, dass uns so viele Jugendliche das Vertrauen schenken und bei unseren regionalen Betrieben ihren Beruf erlernen.
All denjenigen, die ihre Lehre diesen Sommer abgeschlossen haben, möchte ich den Tipp mitgeben, im Beruf weitere Erfahrungen zu sammeln. Jetzt ist die ideale Zeit, um den Betrieb zu wechseln, denn sonst bleibt man vielleicht der ewige «Stift». Grad nach der Lehre kann man auch unkompliziert für eine Weile ins Ausland gehen. Nehmen Sie doch den Schwung und die Euphorie mit, um Neues zu wagen! Oder fangen Sie eine Weiterbildung an. Ich selber habe nach der Lehre ein paar Jahre als Automechaniker gearbeitet und dann Kaufmann gelernt, um ein eigenes Geschäft aufbauen zu können. Mit 25 konnte ich dann das grosse Projekt einer eigenen Firma in Angriff nehmen. Ich habe das grosse Glück, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Diese Freude am Beruf möchte ich allen Lehrabgängern wünschen. Natürlich auch all den jungen Leuten, die bald ihre Lehre beginnen. Sie brauchen nun besonders viel Schwung und Energie, um die Lehre positiv zu beginnen. Denn die Umstellung von der Schule zur Lehre ist enorm. Statt Warten auf Instruktionen sind nun Eigeninitiative und positive Tatkraft gefragt. Genau das, was einen Beruf spannend macht, und was alle frischgebackenen Berufsleute auszeichnet. Und diese Entwicklung und Leistung der jungen Leute möchten wir zusammen mit ihnen und ihren Familien im Gratulationsfest feiern.

Thomas Disler
Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental, Ressort Berufsbildung
Inhaber Auto Zwingen AG

Lehrabgänger verdienen eine offizielle Feier

29. Juli 2010

«Nicht nur ein abgeschlossenes Studium ist eine tolle Sache, sondern auch eine abgeschlossene Berufslehre. Und es ist Zeit, das gebührend zu feiern», sagt Vreni Giger, Vorstandsmitglied von Promotion Laufental. Zusammen mit dem Gewerbeverein KMU Laufental und der Unterstützung des KMU-Lehrbetriebsverbundes BL und Umgebung wird Promotion Laufental zum ersten Mal eine Gratulationsfeier für die erfolgreichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger organisieren. Es geht darum, die Leistung der Jugendlichen feierlich und offiziell zu würdigen. Denn die erfolgreich abgeschlossenen Lehren sind nicht nur eine persönliche Leistung der Jugendlichen. Sie tragen auch zum Wohl der ganzen Region bei – vor allem in der heutigen Zeit, wo es an qualifizierten Berufsleuten mangelt. Wie genau die Feier aussehen wird, kann Giger noch nicht sagen, denn sie steckt noch mitten in der Planung. Vorgesehen ist jedenfalls eine Ansprache eines erfolgreichen Lehrlings, eine musikalische Umrahmung, ein festlicher Apéro und natürlich werden auch Politiker und weitere Gäste dabei sein.
Eingeladen sind alle frischgebackenen Berufsleute, die ihre Lehre im Laufental oder Schwarz­bubenland abgeschlossen haben oder in dieser Region leben. «Und deren Adressen wir erhalten konnten», ergänzt Giger. Denn sie schliesst nicht aus, dass sie einige wenige Adressen von Schwarzbuben nicht erhalten hat, welche die Lehre in einem dritten Kanton gemacht haben. Insgesamt hat Promotion Laufental 400 Jugendliche eingeladen; zudem auch die Angehörigen und die Lehrbetriebe. Werden denn am 17. September alle Leute in der Aula des Gymnasiums Platz haben? «Wir führen die Gratulationsfeier ja zum ersten Mal durch und haben keine Erfahrungswerte, wie viele Leute kommen werden», erklärt Giger. «Doch wir werden flexibel bleiben und eine Lösung finden, falls alle Eingeladenen kommen sollten». Und auf jeden Fall wird es eine ganz besondere Feier, ist Giger überzeugt.

Das Glas ist halb voll

24. Juni 2010

«In den nächsten fünf Jahren wird die Wirtschaft im Laufental im innerkantonalen Vergleich deutlich unterdurchschnittlich wachsen. Dies liegt an der Branchenstruktur und an der wenig vorteilhaften Erreichbarkeit.» Diese Aussage können die Pessimisten der Publikation «Perspektiven Basel-Landschaft 2010» (siehe Hauptbericht «Im Auge des Hurrikans») entnehmen.
Optimisten hingegen sehen, dass das Laufental die Krise von 2009 gut überstanden hat. Denn seine Arbeitslosenquote war von allen Vergleichsregionen am tiefsten. Verglichen wurde mit der Schweiz, dem Kanton Baselland, dem Birseck, dem Leimental, dem Oberbaselbiet und der Region Salina Raurica. Überhaupt blieb die Laufentaler Wirtschaft im Vergleich zu allen Schweizer Regionen relativ stabil und schrumpfte lediglich um 0,3 Pro­zent.
Für dieses Jahr sagt die Studie für das Laufental voraus, dass alle wichtigen Branchen zulegen werden. Eine Ausnahme soll das Baugewerbe bilden. Allerdings ging es der Baselbieter Baubranche letztes Jahr recht gut. Die reale Bauwertschöpfung konnte um knapp 4 Prozent zulegen. Doch die Konjunkturpakete der öffentlichen Hand werden in der zweiten Jahreshälfte 2010 nicht mehr so gewichtig spürbar sein.
Das Leben besteht bekannterweise nicht nur aus Brot allein. Und deshalb ist es besonders erfreulich, dass die schweizerische Wirtschaftskrise den wenigsten Laufentaler Unternehmerinnen und Unternehmer die Freude an ihrem Geschäft vermiesen konnte. Für lediglich 9 Prozent der Laufentaler Geschäftsleute war das Geschäftsjahr 2009 schlecht. Damit halten sie im kantonalen Vergleich den deutlichen Rekord in der Zufriedenheit! Und 30 Prozent der Laufentaler Unternehmer schätzen, dass das laufende Jahr besser wird als letztes Jahr. Damit sind sie zusammen mit den Birseckern deutlich optimistischer als die restlichen Unternehmer des Kantons.