5. September 2011
Gwärbler-Usflug – Val de Travers
Der diesjährige Ausflug führt uns «ennet den Röschtigraben» in ein Tal, das vor allem für die Produktion der «Fée verte» bekannt ist, nämlich ins Val de Travers.
Anstatt der «Fée verte» werden wir uns jedoch dem Abbau von Asphalt sowie der Produktion von Sekt widmen.
Das diesjährige Programm sieht im Detail wie folgt aus:
Im gemütlichen Reisecar fahren wir durch den Jura nach Biel, wo wir im Restaurant «Gottstatterhaus» eine Kaffee- und Gipfelipause einlegen werden. Frisch gestärkt geht es dem Bieler- und Neuenburgersee entlang ins Val de Travers, wo wir eine 90-minütige Besichtigung der berühmten Asphaltminen absolvieren, welche das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben des Val de Travers während fast 300 Jahren geprägt haben.
Zum Mittagessen gibt es im «Café des mines» – wie könnte es anders sein – Asphaltschinken, ein leckeres Gericht, das früher von den Mineuren zu Ehren der heiligen Barbara zubereitet wurde.
Nach dem gemütlichen Mittagessen führt uns die weitere Reise nach Môtiers, wo wir das traditionelle «Maison Mauler» besuchen werden. Das «Maison Mauler» beschäftigt sich seit über 175 Jahren mit der Herstellung von Sekt. Nach einem kurzen Film und einer Führung durch die Kellerei, werden wir natürlich auch Gelegenheit haben, den Mauler Sekt degustieren zu können.
Die Rückfahrt für uns via «Vue des Alpes» und die Freiberge zurück nach Laufen. Im «Relais Equestre» gönnen wir uns noch einen kurzen «Zobighalt».
Auch der schönste Tag muss irgendwann einmal zu Ende gehen, weshalb wir gegen 20 Uhr wohlbehalten wieder in Laufen eintreffen werden.
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28. August 2011
Dass die Gefühle unsere Körperhaltung beeinflussen, ist jedem klar. Ist beispielsweise jemand traurig, so lässt er den Kopf hängen. Doch viele wissen nicht, dass die Umkehrung ebenso gilt: Lässt man den Kopf hängen und zieht man die Mundwinkel herunter, so schleichen sich unweigerlich trübe Gedanken ein. Zahlreiche Entspannungstechniken machen sich diese Mechanismen zu Nutze, die inzwischen wissenschaftlich sehr gut untersucht sind. Dazu kommt die Konditionierung. Dabei lernt man dank häufigen Wiederholungen, tief versteckte körperliche Vorgänge auszulösen.
Entspannungstechniken gibt es wie Sand am Meer. Jedermann wendet sie an, auch wenn es ihm nicht bewusst ist. Der Spaziergang oder das Nickerchen in der Mittagspause, der Schwatz mit einer sympathischen Person, die Lieblingsmusik, die Lektüre des Wochenblattes: Sie alle lassen den Stress verfliegen.
Trotzdem kann es sinnvoll sein, eine oder mehrere Techniken zu erlernen, die sich jederzeit und überall anwenden lassen. Denn leider hat man nicht immer Zeit für einen Spaziergang und manchmal ist man in Situationen, wo man blitzschnell und unauffällig Stress abbauen muss. Doch wo fängt man mit der Suche an? Tippt man «Entspannungstechnik» in eine Suchmaschine des Internets ein, erscheinen über 80 000 Treffer, die Bücher, DVDs, Videos und Kurse anpreisen. Und die schier unglaubliche Heilsversprechen machen. Es ist dringend davon abzuraten, hier blindlings zu vertrauen. Denn auf dem Terrain der Entspannungstechniken tummeln sich auch einige Scharlatane. Am besten fragt man Bekannte nach ihren Erfahrungen oder besucht unseren 16. Lunch-Report. Auch muss man sich nichts vormachen: Eine Entspannungstechnik «lernt» man nicht in ein paar Stunden. Damit es wirklich funktioniert, muss man die Techniken in seinen Alltag einbauen und immer wieder üben.
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25. August 2011
«Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg gehen.» Das wird sich der Erfinder des Business-Yogas gesagt haben. Und irgendwie ist es ja klar: Wer beruflich im Stress ist, schätzt es sehr, wenn er Zeit sparen kann. Deshalb kommen die Yoga-Lehrerinnen ins Firmengelände und halten ihre Kurse beispielsweise in der Mittagspause ab. Üblicherweise bezahlen die Arbeitgeber die Kurse, während die Arbeitnehmer ihre Mittagspause drangeben. Jedes Unternehmen soll aber den Weg selbst bestimmen, der am besten zu seiner Kultur passt.
Die Idee von Business-Yoga ist aktive Gesundheitsvorsorge. Renate Borer ist überzeugt, dass die Arbeitgeber, welche ihren Mitarbeitern Yoga-Kurse anbieten, unter dem Strich Geld sparen. Denn Stress kann zu Krankheitsausfällen führen. Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital einer jeden Unternehmung. Ausgeglichene Mitarbeitende sind gesünder, glücklicher und auch leistungsfähiger. Ein positiver Nebeneffekt, der sich wie von selbst einstellt ist: höhere Produktivität durch weniger Fehlzeiten. So können beide Seiten, der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber von solchen firmeninternen Angeboten profitieren.
Vor allem im Büro arbeitende Menschen haben durch das lange Sitzen Rückenbeschwerden, erläutert Borer. Die Übungen im Business-Yoga gingen da gezielt vor. Es werden Muskelspannungen und Blockaden gelöst. Und über die ausgesuchten Bewegungen kommt man im Business-Yoga zusätzlich auch zur geistigen Ruhe. So sollen Mitarbeiter auch erlernen, wie sie körperliche und seelische Rückmeldungen in Stresssituationen wahrnehmen können. Sie lernen, sich zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen und verbessern dadurch ihre Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
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25. August 2011
Nur gesunde Mitarbeiter sind motiviert und leistungsfähig. Stress und Überarbeitung können zu Krankheiten führen. Das schadet den Mitarbeitenden und verursacht den Unternehmen unnötige Kosten. Deshalb gehen in Basel zahlreiche grössere Unternehmen einen aktiven Weg zur betrieblichen Gesundheitsförderung. So dürfen ihre Mitarbeiter in der Mittagspause oder auch am Feierabend am Arbeitsort Yogakurse besuchen. Immer mehr Unternehmen integrieren die wirksamen Übungen in ihre Unternehmenskultur, denn Business-Yoga ist auf die Anforderungen des beruflichen Alltages ausgerichtet. Deshalb werden die Business-Kurse direkt in der Firma angeboten: in den firmeneigenen Sitzungsräumen; oder aber auch auf Seminaren oder Kongressen. Die Mitarbeiter sparen so Zeit und Geld. Das Konzept von Business-Yoga richtet sich genau an die Personen, denen der Arbeitsplatz viel abverlangt und denen aufgrund der Anforderungen am Arbeitsplatz ein Ausgleich fehlt.
Yoga ist eine wirksame Technik, die ihre Wurzeln in Indien hat. Sie eignet sich zur Regeneration speziell bei sitzenden Tätigkeiten. Der Körper wird gedehnt und gestärkt. Gedanken kommen zur Ruhe und damit wird die Lebenskraft aktiviert. Die einfachen Übungen wirken sich positiv auf den ganzen Menschen aus. Mit Pilates Übungen wird besonders die Rückenmuskulatur gekräftigt und gestärkt. Die Wirbelsäule wird mobilisiert und gedehnt.
Liebe Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental: Melden Sie sich doch an und kommen Sie am 1. September um 11.30 ins Restaurant Central in Laufen. Am 16. Lunch-Report zum Thema «Business-Yoga und Pilates» werde ich Ihnen mehr erzählen und Ihre persönlichen Fragen beantworten.
Renate Borer
Geschäftsinhaberin balance, Breitenbach
www.balance-studio.ch
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