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Martin Schindelholz
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Zehn Regeln für die richtige Berufswahl – Regel Nr. 2
© 2004 by Hartmut Volk, D-Bad Harzburg

Nie einen Beruf wählen,
weil der Arbeitsmarkt gerade günstig ist!


Lehrerschwemme und -mangel wechseln sich ab. IT-Berufe boomten Ende der neunziger Jahre mit der Folge, dass zeitweilig eingestellt wurde, wer SAP R/3 fliessend aussprechen konnte. heute wird streng nach Qualifikationen und Leistungen gefragt. Was heute am Arbeitsmarkt «in» ist, muss das nicht für alle Zeiten sein. Und was heute wenig gefragt ist, kann vielleicht schon bald (wieder) zu einem Mangelberuf werden.

Fazit:
Wer sich mit echtem Interesse und innerer Begeisterung einem Fachgebiet widmet und dazu gute Ergebnisse erzielt, wird in seinem Idealberuf auch auf einem knappen Markt langfristig eher reüssieren als einer, der nur den derzeit offenen Stellen nachläuft.

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