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Martin Schindelholz
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Zehn Regeln für die richtige Berufswahl – Regel Nr. 1
© 2004 by Hartmut Volk, D-Bad Harzburg

Nie einen Beruf wählen,
nur weil er mit wenig Aufwand erreichbar ist!


Es gibt Berufe, deren Ansehen liegt höher als ihr Anspruch. Klassisches Beispiel ist die Stewardess, die sich von einer normalen Bedienung nur durch ihren fliegenden Arbeitsplatz unterscheidet. Sorgfältig betrachtet, zeigen Dauer und Inhalt des mit einer soliden beruflichen Ausbildung in der Gastronomie nicht vergleichbaren Airline-Trainings die begrenzten Perspektiven dieses Traumberufs. Ähnlich sieht es mit dem Webdesigner aus. Als der Beruf vor einigen Jahren modern wurde, meinten viele, die schon mal eine Nacht im Internet durchsurften, ihre Leidenschaft zum Beruf machen zu können. Als sich die Internet-Euphorie verflüchtigte, standen die ersten (oder die zuletzt engagierten) «Experten» wieder auf der Strasse. Die Substanz für eine Karriere in der knallharten IT-Branche fehlte.
Immer mehr Lehrer leiden unter Burnout-Erscheinungen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Tatsache, dass sich unter Lehrern zu viele finden, die ein anderes Studium abgebrochen haben oder dem Lockruf folgten, «etwas Leichtes» studieren zu können.

Fazit:
Der «bequeme Weg» kann also früher oder später zu heftigen Problemen führen!

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